Heidenheim gegen Köln: Systemfrage trifft auf Kölner Personalsorgen
Im Duell zwischen dem 1. FC Heidenheim und dem 1. FC Köln prallen zwei unterschiedliche Ausgangslagen aufeinander. Während die Gastgeber vor allem systemisch reagieren müssen, ist Köln erneut gezwungen, mit einem ausgedünnten Kader Lösungen zu finden.
Heidenheim passt sich dem Kölner Angriff an
Trainer Frank Schmidt dürfte seine Abwehr gezielt auf den Kölner Dreiersturm ausrichten. Eine Viererkette gilt als wahrscheinlich, um Breite und Tiefe besser absichern zu können. Im Zentrum stellt sich zudem die Frage, ob Heidenheim mit nur einem Sechser agiert oder eine Dreierreihe davor formiert.
Offensiv setzen die Gastgeber auf Bewegung hinter den Spitzen. Honsak und Ibrahimovic sollen zwischen den Linien Räume finden, während Pieringer und Schimmer für Präsenz im Strafraum sorgen.
Kölns Defensive erneut im Umbau
Beim 1. FC Köln ist die Personallage angespannt. Dominique Heintz fällt mit muskulären Problemen aus, sodass Özkacar als wahrscheinlicher Ersatz in der Abwehr vorgesehen ist. Alternativ könnte Trainer Kwasniok auch Krauß in die Defensive zurückziehen.
Besonders im Sturm ist die Entscheidung offen. Im Testspiel gegen Lugano erhielt Nachwuchsspieler Schenten den Vorzug vor Ache – ein Signal, das auch für die Bundesliga-Partie relevant sein könnte.
Disziplin als möglicher Knackpunkt
Mit Schöppner auf Heidenheimer Seite sowie Martel und Sebulonsen bei Köln stehen gleich mehrere Spieler vor einer drohenden Sperre. Gerade in einem erwartbar engen Spiel könnte dies das Zweikampfverhalten spürbar beeinflussen.
Die Partie verspricht wenig Spektakel, dafür aber viele taktische Feinheiten. Wer seine personellen Schwächen besser kaschiert, dürfte am Ende Vorteile haben.
10.01.2026, 06:51 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de