Heidenheim gegen HSV: Ein Spiel, das beiden Teams Richtung geben kann
Heidenheim geht mit einem klaren Plan in dieses Heimspiel: Stabil bleiben, sauber verteidigen, und im richtigen Moment nach vorne zustoßen. Trainer Frank Schmidt ist bekannt dafür, seiner Mannschaft auch nach Rückschlägen Kontinuität zu geben – und genau das ist diesmal wieder zu erwarten.
Die Startelf vom Auftritt in Dortmund dürfte nur in Nuancen verändert werden. Auf der linken Offensivseite spricht vieles dafür, dass Arijon Ibrahimovic den Vorzug erhält, weil er zuletzt nach seiner Einwechslung Tempo und Mut ins Spiel brachte.
Heidenheim: Klarer Rhythmus, klare Rollen
Mit Pieringer als Zielspieler und den beweglichen Dinkci sowie Ibrahimovic dahinter will Heidenheim gefährlich bleiben, ohne die eigene Ordnung zu riskieren. Im Zentrum soll Dorsch die Übergänge steuern – besonders wichtig gegen einen Gegner, der gerne über schnelle Positionswechsel kommt.
Personell ist die Lage vergleichsweise übersichtlich: Pacarada fehlt weiterhin, Schöppner muss bei der nächsten Gelben Karte aufpassen.
HSV: Capaldo gesperrt – und plötzlich viele Schalter möglich
Beim Hamburger SV liegt der Fokus zunächst auf dem Ersatz für den gesperrten Capaldo. Omari könnte dadurch wieder in die Startelf rücken. Gleichzeitig könnte die Sperre auch ein Anlass sein, die Struktur anzupassen – je nachdem, wie mutig Trainer Merlin Polzin auftreten will.
Spannend ist dabei die Offensivfrage: Mit Otele steht eine Option bereit, die dem HSV mehr Dynamik auf dem Flügel gibt. Das könnte sogar ein Schritt zurück zu einem 3-4-3 sein, würde aber auch bedeuten, dass Fabio Vieira anders eingebunden werden müsste.
Heidenheim wird versuchen, dem HSV früh den Rhythmus zu nehmen und das Spiel zäh zu machen. Hamburg wiederum braucht Klarheit im Ballbesitz – und eine gute Absicherung, denn Heidenheim lebt von genau den Momenten, in denen ein Gegner ungeduldig wird.
07.02.2026, 08:27 – Redaktion Sport-Finden.de