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Deutschland zieht nach 31:28 gegen Kroatien ins EM-Finale ein

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft steht im Finale der Europameisterschaft. Im Halbfinale setzte sich das Team mit 31:28 gegen Kroatien durch – getragen von einem dominanten Auftritt nach der Pause und einem überragenden Torhüter.

Jubel bei der deutschen Handball-Nationalmannschaft nach dem Halbfinalsieg

Es war ein Spiel mit Geschichte, aber entschieden wurde es auf dem Feld – nicht in den Erinnerungen. Deutschland tat sich im Halbfinale der Handball-EM zunächst schwer, fand dann aber genau im richtigen Moment die nötige Klarheit, um Kroatien auf Distanz zu halten.

Ohne den erkrankten Abwehrspezialisten Tom Kiesler fehlte der DHB-Auswahl in der Anfangsphase die gewohnte Aggressivität im Mittelblock. Kroatien nutzte das mit hohem Tempo und variabler Deckung, stellte Deutschland immer wieder vor neue Aufgaben. Dennoch blieb die Partie offen, weil sich Deutschland offensiv zunehmend besser löste.

Zur Pause führte die DHB-Auswahl knapp mit 17:15 – auch dank eines Torhüters, der sich von Minute zu Minute steigerte. Ein gehaltener Siebenmeter kurz vor dem Seitenwechsel wirkte wie ein emotionaler Anker für die zweite Halbzeit.

Zwischenspurt nach der Pause entscheidet das Spiel

Nach dem Wiederanpfiff kippte die Partie spürbar. Deutschland stellte die Abwehr kompakter, zwang Kroatien zu überhasteten Abschlüssen und erhöhte zugleich das eigene Tempo im Angriff. Innerhalb weniger Minuten wuchs der Vorsprung auf sechs Tore an – ein Abstand, der dem Spiel erstmals eine klare Richtung gab.

Kroatien wirkte in dieser Phase müde, musste früh zur Auszeit greifen und fand offensiv kaum noch Lösungen. Deutschland spielte kontrolliert, variabel und mit dem nötigen Selbstvertrauen, das man in einem Halbfinale braucht.

Kroatischer Widerstand – deutsche Nervenstärke

Ganz abschütteln ließ sich Kroatien dennoch nicht. Mit viel Kampfgeist verkürzte der Olympiasieger von 2004 noch einmal, zwang Deutschland in den Schlussminuten zur Konzentration. Doch genau hier zeigte die DHB-Auswahl ihre Reife.

Ein verwandelter Siebenmeter knapp drei Minuten vor dem Ende brachte die Halle endgültig auf deutsche Seite. Die letzten Zweifel räumte Deutschland in der Schlussminute aus – und feierte anschließend ausgelassen den Finaleinzug.

Finale am Sonntag – Bronze-Spiel für Kroatien

Mit dem 31:28-Erfolg zieht Deutschland erstmals seit dem EM-Triumph 2016 wieder in ein Endspiel ein. Das Finale findet am Sonntagabend statt, der Gegner wird im zweiten Halbfinale zwischen Gastgeber Dänemark und Island ermittelt.

Kroatien bleibt nach der Niederlage das Spiel um Platz drei.

30.01.2026, 19:57 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de




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