Dänemark folgt Deutschland ins EM-Finale – Sieg nach Siebenmeter-Krimi
Das Halbfinale in Malmö entwickelte sich früh zu einem zähen Kraftakt. Beide Mannschaften agierten mit hoher Intensität, leisteten sich aber auch immer wieder kleine Fehler. Keine der beiden Teams konnte sich entscheidend absetzen, stattdessen wechselte die Führung mehrfach.
Zur Pause lag Dänemark knapp mit 14:13 vorne – ein Spiegelbild der ausgeglichenen ersten Hälfte. Auffällig war bereits zu diesem Zeitpunkt die hohe Anzahl an Strafwürfen, die dem Spiel einen ungewöhnlichen Rhythmus gaben.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie hart umkämpft. Insgesamt 19 Siebenmeter wurden im Laufe der Begegnung gepfiffen, immer wieder sorgten Unterbrechungen für hitzige Diskussionen auf und neben dem Feld. Island hielt lange dagegen und ließ Dänemark nicht davonziehen.
Erst in den Schlussminuten setzte sich die größere Routine des Titelverteidigers durch. Dänemark nutzte seine Chancen konsequenter und brachte den Vorsprung über die Zeit. Am Ende stand ein 31:28-Erfolg, der knapper ausfiel, als es das Ergebnis vermuten lässt.
Überragender Akteur war einmal mehr Welthandballer Mathias Gidsel, der sieben Treffer erzielte und in den entscheidenden Phasen Verantwortung übernahm. Auf isländischer Seite hielt Orri Freyr Thorkelsson mit ebenfalls sieben Toren dagegen und trug sein Team bis in die Schlussphase.
Damit folgt Dänemark Deutschland ins Finale der Europameisterschaft. Nach zwei intensiven Halbfinals dürfen sich die Fans nun auf ein Endspiel auf höchstem Niveau freuen.
31.01.2026, 05:59 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de