SC Freiburg ringt Werder Bremen nieder – Beste entscheidet trotz Unterzahl
Die Partie begann mit viel Tempo und offenem Visier auf beiden Seiten. Werder Bremen suchte früh den Weg nach vorne und kam durch Njinmah zu ersten Abschlüssen, doch Freiburg hielt dagegen und setzte selbst offensive Akzente.
In der 13. Minute schlug der Sport-Club eiskalt zu: Nach einer schnellen Verlagerung landete der Ball bei Niklas Beste, der halbrechts vor dem Strafraum nicht lange fackelte und die Kugel sehenswert mit links ins lange Eck schlenzte.
Freiburg lange in Unterzahl
Nach dem Seitenwechsel kam es zur spielentscheidenden Szene: Johan Manzambi stieg an der Strafraumgrenze Deman auf die Wade. Nach VAR-Überprüfung korrigierte Schiedsrichter Deniz Aytekin die Gelbe Karte und zeigte Rot wegen groben Foulspiels.
Werder erhöhte daraufhin massiv den Druck. Mehrfach musste Freiburgs Keeper Atubolu eingreifen, unter anderem gegen Distanzschüsse von Schmid und Njinmah. Auch ein vermeintlicher Treffer von Suzuki wurde wegen eines Foulspiels im Vorfeld aberkannt.
Bremen drückt, Freiburg hält stand
In der Schlussphase warfen die Gäste alles nach vorne. Topp, Milosevic und Grüll sorgten immer wieder für Gefahr, doch Freiburg verteidigte leidenschaftlich und überstand auch die achtminütige Nachspielzeit ohne Gegentreffer.
Am Ende steht ein hart erkämpfter Heimsieg für den SC Freiburg, der trotz Unterzahl große Moral zeigte. Werder Bremen blieb trotz klarer Feldvorteile in der zweiten Hälfte ohne Torerfolg.
07.02.2026, 17:28 – Redaktion Sport-Finden.de