Freiburg dreht Genk-Spiel und schreibt Europapokal-Geschichte
Es war ein Abend, der in Freiburg lange nachhallen wird. Mit einem eindrucksvollen 5:1 gegen den KRC Genk drehten die Breisgauer das Achtelfinale und machten erstmals den Einzug ins Viertelfinale der Europa League perfekt. Dabei legte der SC den Grundstein früh – und ließ sich auch von einem zwischenzeitlichen Rückschlag nicht aus dem Konzept bringen.
Freiburg überrollt Genk in der Anfangsphase
Die Gastgeber machten von Beginn an klar, dass sie die Hypothek aus dem Hinspiel schnell abtragen wollten. Bereits nach 19 Minuten brachte Matthias Ginter sein Team per Kopf nach einer Freistoßflanke in Führung. Nur wenig später legte Igor Matanovic nach – Freiburg hatte das Spiel innerhalb weniger Minuten gedreht und das Stadion endgültig hinter sich gebracht.
In dieser Phase wirkte Genk überfordert, Freiburg dagegen konsequent und zielstrebig. Genau diese Anfangsminuten gaben der Partie ihre Richtung.
Genk nutzt Freiburger Passivität eiskalt
Nach dem furiosen Start ließ der SC die Intensität etwas sinken – und wurde prompt bestraft. In einer Phase, in der Freiburg zu passiv agierte, traf Smets zum 2:1. Plötzlich war die Partie wieder offen, Genk witterte seine Chance.
Zur Pause war klar: Freiburg hatte die Kontrolle, aber die Entscheidung war noch längst nicht gefallen.
Grifo schreibt Geschichte – Freiburg zieht davon
Direkt nach dem Seitenwechsel folgte die Antwort. Vincenzo Grifo nutzte einen Fehler der Gäste eiskalt aus und stellte den alten Abstand wieder her. Mit seinem Treffer avancierte er zugleich zum alleinigen Rekordtorschützen des SC Freiburg – ein Moment, der perfekt zum Spielverlauf passte.
Spätestens mit dem 4:1 durch Suzuki war die Partie entschieden. Freiburg spielte die Konter nun sauber aus, verteidigte konzentriert und ließ nichts mehr anbrennen. Eggestein setzte mit dem fünften Treffer den Schlusspunkt unter einen dominanten Auftritt.
Historischer Erfolg – Viertelfinale gegen Celta Vigo
In der Schlussphase verwaltete Freiburg das Ergebnis souverän. Genk fehlten die Mittel, um noch einmal ernsthaft Druck aufzubauen. Mit dem Abpfiff war klar: Der SC Freiburg steht erstmals in seiner Vereinsgeschichte im Viertelfinale eines europäischen Wettbewerbs.
Dort wartet mit Celta Vigo die nächste anspruchsvolle Aufgabe. Nach diesem Auftritt dürfen die Breisgauer jedoch mit viel Selbstvertrauen in das Duell gehen.
Freiburg hat an diesem Abend nicht nur ein Spiel gewonnen – sondern ein Kapitel Vereinsgeschichte geschrieben.
20.03.2026, 08:30 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de