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SC Freiburg – Bayern 2:3: Rekordmeister entreißt dem Sport-Club den Sieg ganz spät

Der SC Freiburg hatte den Tabellenführer lange am Rand einer Niederlage, stand am Ende aber doch mit leeren Händen da. Bayern München drehte ein 0:2 in den letzten Minuten noch in ein 3:2 und nimmt damit ein dramatisches Erfolgserlebnis mit ins Champions-League-Duell in Madrid.

Dramatische Schlussphase zwischen Freiburg und Bayern München

Der Sport-Club spielte eine Partie, die lange nach einem ganz großen Abend aussah. Freiburg presste mutig, verteidigte entschlossen und setzte den Favoriten immer wieder unter Druck. Bayern hatte zwar mehr Ballbesitz, fand über weite Strecken aber keine Klarheit im letzten Drittel und wirkte ungewohnt anfällig gegen die giftige Freiburger Spielweise.

Schon in der ersten Hälfte deutete sich an, dass die Hausherren dem Spitzenreiter wehtun konnten. Höler setzte Neuer früh unter Druck, Beste und Manzambi sorgten immer wieder für Unruhe, und auch bei Standards war Freiburg wach. Auf der anderen Seite kam Bayern zwar zu einzelnen Abschlüssen, doch Atubolu wirkte aufmerksam und die Freiburger Hintermannschaft verteidigte mit der nötigen Schärfe.

Freiburg belohnt sich nach der Pause

Direkt nach dem Seitenwechsel platzte dann das Stadion. Nach einem Ballgewinn auf der linken offensiven Seite zog Manzambi in die Mitte und jagte den Ball aus rund 25 Metern sehenswert ins Eck. Der Treffer passte zur Partie, weil Freiburg nicht abwartete, sondern den Moment aktiv suchte.

Bayern fand darauf zunächst keine überzeugende Antwort. Statt eines schnellen Ausgleichs boten sich sogar den Breisgauern die besseren Szenen. Höler hatte bei zwei großen Möglichkeiten das 2:0 und später sogar das mögliche 3:0 auf dem Fuß. Gerade diese Phase dürfte Freiburg im Nachhinein besonders ärgern, weil der Rekordmeister dort wackelte und offen wirkte.

Als Höler nach einer Ecke dann tatsächlich auf 2:0 erhöhte, schien die Überraschung greifbar. Freiburg hatte das Spiel in genau die Richtung gezogen, die es brauchte: unbequem, intensiv und immer wieder mit klaren Nadelstichen gegen eine Münchner Mannschaft, die sich schwer tat, Tempo und Präzision zusammenzubringen.

Bischof bringt Bayern zurück

Doch Bayern wäre nicht Tabellenführer, wenn diese Mannschaft nicht auch aus einem zähen Abend noch etwas machen könnte. Vincent Kompany reagierte mit mehreren Wechseln, brachte neue Energie ins Offensivspiel und erhöhte den Druck spürbar. Freiburg kam nun immer seltener aus der eigenen Hälfte heraus, während sich die Angriffe der Münchner häuften.

Der Anschluss fiel durch einen Schuss, der sinnbildlich für diese Schlussphase stand. Tom Bischof bekam zentral vor dem Strafraum etwas zu viel Raum und setzte den Ball präzise ins Eck. Plötzlich war die Partie wieder offen. Freiburg verteidigte weiter leidenschaftlich, doch die Kontrolle war nun weg.

In der Nachspielzeit folgte dann die zweite Wende innerhalb weniger Minuten. Wieder war es Bischof, wieder aus der Distanz, wieder sauber abgeschlossen. Der 20-Jährige traf zum 2:2 und riss das Spiel endgültig auf.

Karl vollendet die bittere Freiburger Schlussminute

Dass Freiburg am Ende sogar noch verlieren würde, war aus Sicht der Gastgeber der härteste denkbare Verlauf. Tief in der Nachspielzeit steckte Kimmich den Ball auf links zu Davies durch, der perfekt in die Mitte passte. Dort war Lennart Karl zur Stelle und schob aus kurzer Distanz zum 3:2 ein.

Die Szene war der Schlusspunkt einer Schlussphase, in der Bayern seine individuelle Klasse doch noch gnadenlos ausspielte. Freiburg hatte den Favoriten über weite Strecken im Griff, ließ ihn dann aber genau in dem Moment zurück ins Spiel, in dem ein dritter eigener Treffer alles hätte entscheiden können.

Freiburg ohne Lohn, Bayern mit Rückenwind

Für den Sport-Club ist diese Niederlage besonders bitter, weil der Aufwand und die Leistung über lange Zeit absolut stimmten. Das 2:0 war nicht glücklich, sondern verdient, und selbst danach hatte Freiburg noch die Möglichkeiten, den Abend endgültig auf seine Seite zu ziehen. Stattdessen bleibt nur das Gefühl, gegen den Rekordmeister sehr viel richtig gemacht und dennoch nichts mitgenommen zu haben.

Bayern dagegen reist mit einem mental wichtigen Sieg weiter. Spielerisch war das nicht über die gesamte Distanz souverän, aber genau solche späten Wenden nähren den Glauben einer Spitzenmannschaft. Vor dem Champions-League-Viertelfinale in Madrid dürfte dieser Abend deshalb mehr wert sein als nur drei Punkte.

04.04.2026, 18:08 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de




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