Frankreich schlägt Marokko 2:0 und zieht souverän ins WM-Halbfinale ein
Von Beginn an übernahm Frankreich die Kontrolle über das Spielgeschehen. Die Mannschaft von Didier Deschamps kombinierte sicher durch das Mittelfeld und erspielte sich bereits in der Anfangsphase mehrere gute Möglichkeiten. Marokkos Torhüter Bono verhinderte mit starken Paraden gegen Kylian Mbappé und Dayot Upamecano zunächst den frühen Rückstand.
Bono hält Marokko lange im Spiel
Auch ein Foulelfmeter brachte die Nordafrikaner zunächst nicht aus dem Konzept. Nachdem Mbappé im Strafraum zu Fall gebracht worden war, trat der französische Superstar selbst an. Bono ahnte jedoch die Ecke und parierte den Strafstoß sicher. Trotz der vergebenen Großchance blieb Frankreich die klar spielbestimmende Mannschaft, während Marokko offensiv nur selten für Entlastung sorgen konnte.
Kurz vor der Pause traf Lucas Digne mit einem Distanzschuss noch die Latte. Die Führung lag längst in der Luft, ließ aber bis zur zweiten Halbzeit auf sich warten.
Mbappé und Dembélé entscheiden die Partie
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Frankreich erneut das Tempo. In der 60. Minute fasste sich Mbappé aus rund 17 Metern ein Herz und zirkelte den Ball präzise ins rechte Eck. Nur sechs Minuten später legte Ousmane Dembélé nach. Nach einer Vorlage von Mbappé zog der Flügelspieler aus zentraler Position ab und traf abgefälscht zum vorentscheidenden 2:0.
Marokko versuchte anschließend zwar noch einmal zurückzukommen, blieb gegen die kompakte französische Defensive jedoch weitgehend harmlos. Die beste Gelegenheit vergab Azzedine Ounahi, dessen Distanzschuss Mike Maignan sicher entschärfte.
Frankreich verwaltet den Vorsprung souverän
In der Schlussphase ließ Frankreich Ball und Gegner laufen und hatte durch Jean-Philippe Mateta sowie Bradley Barcola sogar Chancen auf einen höheren Sieg. Marokko kämpfte bis zum Abpfiff, fand aber kaum Mittel gegen die konzentrierte Defensivarbeit der Franzosen.
Mit dem verdienten 2:0-Erfolg zieht Frankreich ins Halbfinale der Weltmeisterschaft ein und untermauert seine Titelambitionen. Marokko verabschiedet sich nach einem engagierten Turnier aus dem Wettbewerb, konnte den Favoriten an diesem Abend jedoch nicht ernsthaft in Bedrängnis bringen.
10.07.2026, 09:53 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de