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Aurélio Buta verlässt Eintracht Frankfurt – Kopenhagen holt ihn als Soforthilfe

Eintracht Frankfurt trennt sich vorzeitig von Aurélio Buta: Der 28-Jährige beendet die Saison beim FC Kopenhagen. Der Deal ist bewusst kurzfristig angelegt – in Dänemark ist Buta als unmittelbare Lösung für eine Lücke auf der rechten Seite eingeplant.

Aurélio Buta verlässt Eintracht Frankfurt und wechselt zum FC Kopenhagen

Die Konstellation ist ungewöhnlich klar: Aurélio Buta verlässt Eintracht Frankfurt bereits fünf Monate vor Vertragsende und schließt sich dem FC Kopenhagen an. Dort erhält der Portugiese einen Vertrag bis zum Saisonende – länger ist das Engagement ausdrücklich nicht geplant. In Kopenhagen geht es vor allem darum, die rechte Seite kurzfristig abzusichern.

Hintergrund ist der Ausfall eines Stammspielers: Der verletzte Rodrigo Huescas soll ersetzt werden, und Buta übernimmt diese Rolle als Sofortmaßnahme. Der Verteidiger selbst machte keinen Hehl daraus, dass ihn das Gesamtpaket reizt: Klub, Stadt, Umfeld – und die Chance, sofort einzusteigen.

Auch in Frankfurt war die Entscheidung vor allem eine Frage der Perspektive. Sportdirektor Timmo Hardung würdigte Buta als verlässlichen Profi und erklärte, warum die Eintracht dem Wunsch nach einer neuen sportlichen Aufgabe entsprochen hat. In der laufenden Saison war die Konkurrenz auf der rechten Abwehrseite schlicht groß – unter anderem durch Rasmus Kristensen und Nnamdi Collins.

Keine Ablöse – und eine offene Zukunft

Für die Eintracht ist der Abgang zugleich ein Schnitt ohne finanziellen Effekt: Nach Informationen der „Bild“ soll Frankfurt keine Ablöse erhalten. Was nach dem kurzen Kopenhagen-Vertrag folgt, ist offen. Genau darin liegt die Besonderheit: Es ist kein klassischer Wechsel mit mittelfristigem Plan, sondern ein Engagement, das primär die Saison retten soll – für den Spieler wie für den Klub.

Dass Buta immer wieder auch mit deutschen Vereinen in Verbindung gebracht wurde, passt in dieses Bild. Zuletzt wurde etwa über ein mögliches Interesse des VfL Bochum spekuliert – doch am Ende ging es für Buta ins Ausland. Kopenhagen hatte auf der rechten Defensivseite in diesem Winter bereits reagiert und den 19-jährigen Kenay Myrie verpflichtet. Buta kommt nun als erfahrener Baustein obendrauf.

Rückblick: Frankfurt-Zeit mit Höhen, Umwegen und viel Konkurrenz

Buta war 2022 ablösefrei von Royal Antwerpen nach Frankfurt gekommen und absolvierte für die SGE 71 Einsätze, in denen er an elf Treffern direkt beteiligt war. Zuletzt war sein Auftritt in der Champions League gegen Tottenham sein letzter im Eintracht-Trikot. In der vergangenen Saison spielte er auf Leihbasis für Stade Reims, mit dem er aus der Ligue 1 abstieg.

Bereits im Sommer hatte sich ein Transfer nach Griechenland angebahnt, der jedoch platzte. Nun endet Butas Kapitel in Frankfurt früher als erwartet – und beginnt in Kopenhagen in einer Rolle, die wenig Raum für Anlaufzeit lässt: sofort helfen, sofort liefern.

30.01.2026, 11:58 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de




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