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FC Chelsea trennt sich von Enzo Maresca – trotz Champions League und Titel

Trotz sportlich erfolgreicher Monate ist die Zeit von Enzo Maresca beim FC Chelsea beendet. Die Blues bestätigten am Neujahrstag die Trennung vom 45-jährigen Italiener – offenbar nach internen Gesprächen und auf Wunsch des Trainers.

Enzo Maresca während seiner Zeit als Trainer des FC Chelsea

Die Entscheidung überrascht auf den ersten Blick. Chelsea hat sich unter Maresca sportlich stabilisiert, die Qualifikation für die Champions League gesichert und im Sommer sowohl die Conference League als auch die Klub-Weltmeisterschaft gewonnen. Dennoch endet die Zusammenarbeit nun vorzeitig.

Wie britische Medien berichten, soll es im Vorfeld ein Treffen der Klub-Verantwortlichen gegeben haben, bei dem intensiv über die Zukunft des Trainers diskutiert wurde. Parallel dazu verdichteten sich Hinweise, dass Maresca selbst seinen Abschied angestoßen haben könnte.

Zwischen sportlichem Erfolg und schwindender Rückendeckung

Bereits Mitte Dezember hatte Maresca ungewöhnlich offen über interne Spannungen gesprochen. Nach einem 2:0-Erfolg gegen den FC Everton bezeichnete er die vorangegangenen Tage als die „schwierigsten seiner Amtszeit“ und beklagte mangelnde Unterstützung aus dem Umfeld. Zuvor war Chelsea in der Champions League bei Atalanta Bergamo unterlegen gewesen.

Sportlich blieb die Lage dennoch kontrollierbar: In der Ligaphase der Champions League besitzt Chelsea weiterhin gute Chancen auf den direkten Achtelfinaleinzug, in der Premier League liegt man trotz einer kleinen Ergebniskrise in Reichweite der internationalen Plätze.

Spekulationen um Guardiola-Nachfolge und klares Dementi

Ein weiteres Thema rund um Maresca waren Gerüchte über eine mögliche Rückkehr zu Manchester City als Nachfolger von Pep Guardiola. Der frühere Co-Trainer des Spaniers hatte diese Spekulationen jedoch stets zurückgewiesen und auf seinen bis 2029 laufenden Vertrag bei Chelsea verwiesen.

Nun ist klar: Eine langfristige Perspektive an der Stamford Bridge war dennoch nicht mehr gegeben.

Bilanz: Ruhe gebracht, Erfolge geliefert – und dennoch beendet

Maresca war seit der Übernahme des Klubs durch Todd Boehly und Clearlake Capital bereits der fünfte Trainer. Anders als viele seiner Vorgänger brachte er sportliche Ordnung in einen von Umbrüchen geprägten Verein. In 92 Pflichtspielen holte er im Schnitt 1,97 Punkte – eine Quote, die zuletzt kaum ein Chelsea-Coach erreicht hatte.

Dennoch endet seine Amtszeit nun abrupt. Als möglicher Nachfolger gilt Liam Rosenior, aktuell Trainer beim Partnerklub RC Straßburg. Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.

01.01.2026, 18:21 Uhr · Redaktion Sport-Finden.de



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