Augsburg dreht Spiel gegen St. Pauli: Gregoritsch entscheidet umstrittene Partie
Der FC St. Pauli zeigte in Augsburg über weite Strecken eine reife Auswärtsleistung, stand am Ende aber erneut ohne Punkte da. Der FC Augsburg gewann mit 2:1 – begünstigt durch eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung und die Effizienz von Michael Gregoritsch.
Die Hamburger begannen mutig und suchten früh den Weg nach vorne. Bereits in der Anfangsphase erspielte sich St. Pauli mehrere Abschlüsse, während Augsburg zunächst vor allem über Umschaltsituationen kam. Die größte FCA-Chance vergab Claude-Maurice, der aus elf Metern nur den Pfosten traf.
Elfmeter bringt St. Pauli in Führung – VAR greift nicht ein
Der erste große Aufreger folgte nach einer halben Stunde. Marius Wolf traf bei einer Grätsche zwar klar den Ball, dennoch entschied Schiedsrichter Sascha Stegemann auf Strafstoß. Der VAR griff nicht ein. Danel Sinani verwandelte sicher zur Führung für St. Pauli.
Augsburg reagierte wütend, erhöhte den Druck und wurde kurz vor der Pause belohnt. Nach einer Ecke von Claude-Maurice setzte sich Gregoritsch am Fünfer robust durch und köpfte zum 1:1 ein. Die Partie war wieder offen.
St. Pauli lässt Chancen liegen – Gregoritsch trifft erneut
Nach dem Seitenwechsel kontrollierte St. Pauli über längere Phasen den Ball, verpasste es aber, aus guten Situationen Kapital zu schlagen. Sinani und Rasmussen vergaben aussichtsreiche Möglichkeiten. Augsburg blieb geduldig – und schlug erneut zu.
In der 59. Minute war es wieder die Kombination Claude-Maurice auf Gregoritsch. Der Stürmer nahm den Ball an der Strafraumgrenze auf und platzierte ihn flach ins rechte Eck. Der FCA hatte das Spiel gedreht.
Schlussphase unter Dauerdruck
St. Pauli rannte in der Schlussphase an, Augsburg verteidigte tief. In der Nachspielzeit hatten Irvine und Ceesay noch die große Ausgleichschance, wurden jedoch in letzter Sekunde geblockt. Kurz darauf war Schluss.
Für Augsburg bedeutet der Sieg wichtige Punkte, für St. Pauli bleibt die Erkenntnis, dass eine starke Leistung ohne Konsequenz erneut unbestraft blieb.
31.01.2026, 17:34 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de