Personelle Baustellen prägen das Duell zwischen Augsburg und Freiburg
Beim FC Augsburg ist die personelle Lage angespannt. Mit Gouweleeuw und Matsima fehlen zwei Innenverteidiger langfristig, weitere Akteure stehen gar nicht erst zur Verfügung. Dazu kommen Gelbsperren, die bei Banks und Zesiger bereits im Hinterkopf mitlaufen. Trainer Baum muss seine Defensive also nicht nur stabilisieren, sondern auch mit Blick auf kommende Aufgaben klug absichern.
Hinzu kommt die Belastung durch die Partie gegen Union Berlin unter der Woche. Ob diese Begegnung noch Spuren hinterlässt, wird maßgeblich beeinflussen, wie mutig Augsburg die Startformation wählt. Gerade im Zentrum sind Rotationen denkbar, ohne dabei die Balance zu verlieren.
Freiburg reist mit offenen Personalfragen an
Auch beim SC Freiburg ist vor dem Spiel nicht alles klar. Ginter kämpfte zuletzt mit Magen-Darm-Problemen, sein Einsatz bleibt bis kurz vor Anpfiff offen. Rosenfelder könnte eine Option sein, andernfalls stehen Jung oder Ogbus bereit. Im Mittelfeld und in der Offensive verfügt Freiburg dagegen über mehrere Alternativen, die Schuster taktische Varianten erlauben.
Auffällig: Freiburg kann flexibler reagieren, Augsburg dagegen muss stärker verwalten. Genau darin könnte ein Unterschied liegen, falls das Spiel lange offen bleibt oder sich in eine zähe Phase entwickelt.
Kein Spiel für frühe Entscheidungen
Beide Teams dürften zunächst auf Kontrolle setzen. Augsburg wird versuchen, über Stabilität und klare Abläufe ins Spiel zu finden, Freiburg hingegen auf saubere Staffelungen und geduldige Angriffe. Ein frühes Risiko ist auf beiden Seiten nicht zu erwarten.
Entscheidend könnte werden, welches Team seine personellen Einschränkungen besser kaschiert. Nicht Glanz, sondern Konzentration und Anpassungsfähigkeit dürften dieses Duell prägen.
18.01.2026, 08:55 Uhr – Redaktion sport-finden.de