Eintracht Frankfurt trennt sich von Toppmöller-Assistenten – nur Fießer bleibt
Der personelle Umbruch bei Eintracht Frankfurt geht über die Cheftrainerposition hinaus. Nach dem Aus von Dino Toppmöller hat der Bundesligist auch dessen engstes Umfeld freigestellt. Stefan Buck, Nelson da Silva Morgado und Xaver Zembrod gehören künftig nicht mehr zum Trainerteam der Hessen.
Lediglich Jan Fießer darf bleiben. Der Co-Trainer, der wie Zembrod erst im Sommer zum Stab gestoßen war, genießt weiterhin das Vertrauen der sportlichen Leitung und soll auch unter dem neuen Cheftrainer eine Rolle spielen.
Verträge bis 2028 – und doch keine Zukunft
Brisant: Erst im vergangenen Juli hatte Eintracht Frankfurt die Verträge des gesamten Co-Trainer-Quartetts bis 2028 verlängert – wenige Wochen nachdem auch Toppmöller langfristig gebunden worden war. Die damals propagierte personelle Stabilität ist damit innerhalb kurzer Zeit Geschichte.
Sportvorstand Markus Krösche bedankte sich in einer Vereinsmitteilung bei den scheidenden Assistenten für ihren Einsatz und wünschte ihnen alles Gute für den weiteren Karriereweg.
Klarer Schnitt für den Neustart
Mit der Entscheidung unterstreicht die Eintracht, dass der angekündigte Neustart kein halbherziger sein soll. Der künftige Cheftrainer erhält damit weitgehend freie Hand, seinen eigenen Stab zusammenzustellen.
Dass Jan Fießer als einziger Assistent bleibt, deutet darauf hin, dass der Verein punktuell auf Kontinuität setzt, ohne den personellen Neuanfang zu verwässern. Die kommenden Tage dürften zeigen, wie das neue Trainerteam konkret aussehen wird.
19.01.2026, 17:00 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de