Frankfurt – Leverkusen: Kalimuendo zurück, Bayer mit taktischen Optionen
Für Eintracht Frankfurt ist das Duell mit Bayer Leverkusen ein echter Gradmesser. Nach zuletzt wechselhaften Auftritten bekommt es die Mannschaft von Trainer Schmitt mit einem der spielstärksten Teams der Liga zu tun. Hoffnung macht vor allem die Rückkehr von Kalimuendo in die Startelf, der der Offensive wieder mehr Tiefe und Durchschlagskraft verleihen soll.
Um ihn herum bleiben jedoch einige personelle Fragen offen. Gerade im Mittelfeld und auf den Außenpositionen ist noch nicht klar, welche Balance zwischen Stabilität und Tempo gewählt wird. Die Ausfallliste der Eintracht ist weiterhin lang, was die Rotation zusätzlich erschwert.
Leverkusen reist dagegen mit breiter Brust, aber ebenfalls nicht ohne Baustellen an. Der gesperrte Badé fehlt in der Defensive, dafür steht Tapsoba nach überstandenem Faserriss wieder zur Verfügung. In der Offensive hat Trainer Hjulmand mehrere Optionen – sowohl personell als auch taktisch.
Besonders spannend ist die Systemfrage: Bleibt Bayer beim 3-4-2-1 oder wird erneut auf ein 3-2-4-1 umgestellt? Sollte sich Hjulmand für mehr Konterstärke entscheiden, könnte Tempo-Spieler Poku von Beginn an eine Rolle spielen. Auch Palacios und Arthur drängen in die Startelf.
Frankfurt wird versuchen, über Intensität und Zweikampfhärte ins Spiel zu finden, während Leverkusen seine spielerische Überlegenheit ausspielen möchte. Entscheidend dürfte sein, welches Team schneller Kontrolle im Mittelfeld gewinnt – und wer seine personellen Optionen besser nutzt.
31.01.2026, 06:03 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de