Vierschanzentournee endet ohne deutsches Podium – Hoffmann bester DSV-Springer
Für die deutschen Skispringer endet die Vierschanzentournee ohne Platz auf dem Treppchen. Im abschließenden Springen konnte Felix Hoffmann keinen entscheidenden Angriff auf die Podiumsplätze starten und belegte Rang zehn. Damit war er dennoch bester Deutscher am Finaltag.
In der Gesamtwertung reichte es für den 28-Jährigen, der während der Tournee mit Knieproblemen zu kämpfen hatte, zu Platz sechs. Ein Ergebnis, das die solide Konstanz widerspiegelt, aber hinter den Hoffnungen auf einen Podestplatz zurückbleibt.
Breites deutsches Feld ohne Ausreißer nach oben
Philipp Raimund, der angeschlagen in den Wettkampf gegangen war, beendete die Tournee auf Rang zwölf. Pius Paschke folgte als 24. In einem insgesamt schwierigen Winter zeigten sich bei Andreas Wellinger und Karl Geiger erneut Probleme: Beide verpassten auch beim letzten Springen den Finaldurchgang.
Die erhoffte Leistungssteigerung zum Abschluss blieb damit aus – ein klares Signal, dass im deutschen Team weiterer Entwicklungsbedarf besteht.
Prevc krönt starke Serie mit Gesamtsieg
Der Gesamtsieg der 74. Vierschanzentournee ging an Domen Prevc. Dem Slowenen genügte im letzten Springen ein zweiter Platz, um sich den Goldenen Adler zu sichern – exakt zehn Jahre nach dem Tournee-Triumph seines Bruders Peter.
Der Tagessieg in Bischofshofen ging an Titelverteidiger Daniel Tschofenig aus Österreich, Dritter wurde Ryoyu Kobayashi. Für Prevc war es bereits der zwölfte Podestplatz in Serie – nur ein weiterer fehlt ihm zum Weltcuprekord von Janne Ahonen.
06.01.2026, 22:17 Uhr, Redaktion Sport-Finden.de