Hoffenheim gegen Freiburg: Personalpuzzle trifft auf Pokal-Schwung
Voraussichtliche Aufstellung TSG Hoffenheim
Baumann – Coufal, Kabak, Hranac, Hajdari – Avdullahu – Prömel, Burger – Kramaric, Touré – Asllani
Bei der TSG fehlen Akpoguma (Rotsperre) sowie unter anderem Bernardo, Hlozek, Lemperle und Machida. Gerade Lemperles Ausfall könnte taktisch Folgen haben: Es ist möglich, dass Kramaric auf die rechte Bahn rückt – allerdings nicht als klassischer Flügelspieler, sondern mit stärkerem Zug in die Zehnerräume. Das würde die Hoffenheimer Staffelung verändern und könnte auch die Bankkonstellation beeinflussen.
Sperren drohen: Avdullahu, Burger und Hranac stehen jeweils bei vier Gelben Karten – ein Detail, das im Spielmanagement eine Rolle spielen kann, wenn es hitzig wird oder Freiburg die Zweikämpfe bewusst sucht.
Voraussichtliche Aufstellung SC Freiburg
Atubolu – Treu, Ginter, Rosenfelder, Günter – M. Eggestein, Osterhage – Beste, Y. Suzuki, Scherhant – Höler
Freiburg muss weiter auf Kübler, Kyereh und Lienhart verzichten, dazu fehlt Manzambi gesperrt. Auffällig ist die Torwartfrage: Nach den Pokal-Glanzmomenten von Florian Müller spricht vieles dafür, dass nun wieder Atubolu übernimmt. Außerdem gibt es vorne eine klare Tendenz: Höler könnte nach Matanovic’ kräftezehrendem Einsatz wieder starten.
Sperren drohen: Beste steht bei vier Gelben Karten – gerade auf seiner Seite wäre ein Ausfall für Freiburg spürbar, weil er mit Tempo und scharfem linken Fuß viele Standardsituationen prägt.
Worauf es ankommt: Freiburger Pressing gegen Hoffenheims Zwischenräume
Der SC wird versuchen, Hoffenheim früh zu stören und den Aufbau auf die Seiten zu lenken – dort, wo Treu und Günter aggressiv schieben können. Hoffenheim braucht dann saubere Lösungen im Zentrum: Avdullahu als erste Anspielstation, dazu Prömel und Burger, die die Bälle in die gefährlichen Zonen zu Kramaric und Touré weiterleiten sollen.
Auf der anderen Seite wird Freiburg genau auf die Räume hinter Hoffenheims Außenverteidigern schauen. Suzuki und Scherhant bringen Tempo, Beste kann mit seinem Timing die Schnittstellen bespielen. Wenn Freiburg die ersten Ballgewinne hoch bekommt, kann das Spiel für die TSG schnell unruhig werden.
Knackpunkt: Standards und Spielrhythmus
Beide Teams haben in dieser Partie ein logisches Mittel, um sie zu drehen: Standards. Hoffenheim hat Kopfballstärke in der Innenverteidigung, Freiburg bringt präzise Ausführung und Variabilität. Dazu kommt: Wer den Rhythmus setzt, hat einen Vorteil. Hoffenheim will Kontrolle, Freiburg will Tempowechsel – und genau in diesen Phasen werden die entscheidenden Szenen entstehen.
14.02.2026, 07:26 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de