Brighton & Hove Albion scheitert mit Angebot für Said El Mala
Brighton & Hove Albion bleibt offenbar hartnäckig: Wie die „Sport Bild“ berichtet, haben die Südengländer beim 1. FC Köln ein schriftliches Angebot für Said El Mala eingereicht. Es soll nicht der erste Vorstoß aus Brighton gewesen sein – diesmal aber mit einer spürbar verbesserten Offerte, die Köln dennoch als nicht ausreichend bewertet habe.
Dem Bericht zufolge bewegte sich die vorgeschlagene Ablöse im Bereich von 25 bis 30 Millionen Euro. Das ist eine Größenordnung, die auf dem Papier zwar nach Top-Transfer klingt – im Kontext von El Malas Bewertung aber wie ein klares Statement: Köln soll die Summe als deutlich zu niedrig ansehen, zumal Transfermarkt den Marktwert des 19-Jährigen im Dezember auf 40 Millionen Euro angehoben hatte.
Interessant: Eingegangen sein soll das Angebot noch während des Winter-Transferfensters, der eigentliche Wechsel war demnach aber erst für den Sommer angedacht. Auch Bonuszahlungen sollen ein Thema gewesen sein. Trotzdem: Köln lehnte ab – offenbar sowohl wegen der Höhe als auch wegen des Timings.
Köln grundsätzlich gesprächsbereit – aber nicht um jeden Preis
Ganz grundsätzlich sollen die Kölner jedoch nicht auf stur schalten: Im Umfeld heißt es, der FC wäre bei einem passenden Gesamtpaket bereit, El Mala ziehen zu lassen – auch, um den Spieler nicht vor den Kopf zu stoßen. Laut Bericht habe El Mala intern hinterlegt, dass er sich einen Wechsel vorstellen könne.
Brisant sind vor allem die kolportierten Gehaltsdimensionen: In Brighton steht demnach ein Fixgehalt von 15 Millionen Euro im Raum, während in Köln – je nach Erfolg – bis zu 1,5 Millionen Euro möglich sein sollen. Zudem soll Brighton sogar planen, El Malas Bruder Malek El Mala (20) in einen Deal einzubinden.
Schon im Sommer ein Thema – mit „kuriosem“ Kontakt
Dass Brighton früh auf El Mala aufmerksam wurde, passt zur Vorgeschichte. Bereits im vergangenen Sommer soll der Klub bereit gewesen sein, rund 15 Millionen Euro zu zahlen – zu einem Zeitpunkt, als El Mala sportlich noch nicht auf der ganz großen Bühne angekommen war. Kölns Aufsichtsratsvorsitzender Lionel Souque hatte im Dezember in einem Podcast Einblicke gegeben, wie intensiv damals um den Spieler geworben wurde.
Unterm Strich bleibt: Brighton ist weiterhin dran – Köln setzt aber eine klare Messlatte. Und El Mala steht damit vor einem Frühjahr, in dem jede starke Leistung auch eine neue Zahl nach sich ziehen könnte.
04.02.2026, 15:34 – Redaktion Sport-Finden.de