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Befreiungsschlag an der Weser: Werder schlägt Heidenheim 2:0

13 Spiele ohne Sieg, vergebene Großchancen, nackte Nerven – und dann endlich dieser Moment. Werder Bremen gewinnt das Kellerduell gegen den 1. FC Heidenheim mit 2:0 und feiert den ersten Dreier seit dem 7. November. Es war kein perfektes Spiel. Aber eines, das die Bremer unbedingt wollten.

Werder Bremen besiegt den 1. FC Heidenheim mit 2:0

Schon in der ersten Hälfte war spürbar, wie sehr dieses Spiel auf den Schultern der Bremer lastete. Werder investierte deutlich mehr, erspielte sich mehrere klare Möglichkeiten – und traf dennoch das Tor nicht. Milosevic grätschte aus wenigen Metern am leeren Kasten vorbei, Schmid scheiterte nach einem Solo am Pfosten. Ein aberkanntes Tor von Deman nach VAR-Prüfung passte ins Bild: Es schien alles gegen Werder zu laufen.

Milosevic bricht den Bann

Nach dem Seitenwechsel wirkte Heidenheim zunächst mutiger, doch dann kam die Szene, die das Spiel kippte. In der 57. Minute flankte Schmid aus dem linken Halbfeld, Milosevic löste sich im Strafraum und köpfte aus fünf Metern zur überfälligen Führung ein. Ein Tor, das man weniger hörte als spürte – die Anspannung entlud sich mit einem Schlag.

Heidenheim suchte in der Folge eine Antwort, fand aber kaum Mittel gegen eine nun entschlossen verteidigende Bremer Mannschaft. Die Gäste blieben in der Offensive zu harmlos, wirkten ideenlos und kamen nur sporadisch in Abschlusssituationen.

Behrens mit bitterem Schlusspunkt

In der Nachspielzeit fiel schließlich die Entscheidung – und sie war aus Heidenheimer Sicht besonders bitter. Nach einem Konter parierte Feller zunächst gegen Njinmah, doch Hennes Behrens köpfte den Abpraller unglücklich ins eigene Netz (90.+7). Kurz darauf war Schluss.

Werder gewinnt dieses Nervenspiel hochverdient. Die Bremer waren über weite Strecken die aktivere Mannschaft, ließen zwar beste Chancen liegen, ließen sich davon aber nicht mehr komplett aus der Bahn werfen. Für Heidenheim geht die Negativserie weiter – elf Spiele ohne Sieg sprechen eine deutliche Sprache.

Für Werder ist es mehr als nur ein Dreier. Es ist ein Signal: Die Mannschaft lebt noch.

28.02.2026, 18:56 Uhr – Redaktion Sport-Finden.de




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