Schwerer Sturz in Garmisch: Aigro verletzt – Olympia-Teilnahme in Gefahr
Der Vorfall ereignete sich bereits im Training zur Qualifikation der Vierschanzentournee. Nach einem ordentlichen ersten Versuch hatte Aigro im zweiten Sprung schon in der Luft sichtbar Probleme. Bei der Landung verlor der 26-Jährige schließlich die Kontrolle und schlug hart auf dem Aufsprunghang auf.
Schnell war klar, dass es sich nicht um einen harmlosen Zwischenfall handelte. Aigro musste mit dem Schlitten aus dem Anlaufbereich abtransportiert werden und wurde anschließend medizinisch untersucht.
Diagnose bringt bittere Gewissheit
Die spätere Diagnose fiel ernüchternd aus: Aigro zog sich eine Teilruptur des Innenbandes im linken Knie sowie eine Fraktur im linken Fuß zu. Damit steht nicht nur sein Start beim weiteren Verlauf der Vierschanzentournee auf der Kippe, sondern auch die Teilnahme an den Olympischen Winterspielen ist ernsthaft gefährdet.
Besonders bitter: Unmittelbar nach dem Sturz war der Springer selbst offenbar noch davon ausgegangen, keinen Bruch erlitten zu haben. Dies teilte er einem Eurosport-Reporter mit. Erst die späteren Untersuchungen brachten die traurige Gewissheit, dass die Verletzungen schwerwiegender sind als zunächst angenommen.
Eigene Einschätzung: Rückschlag zur Unzeit
Für Aigro kommt diese Verletzung zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Gerade in einer Phase, in der sich viele Springer für die letzten Startplätze und die Olympia-Nominierungen empfehlen wollen, bedeutet ein solcher Sturz mehr als nur eine sportliche Zwangspause.
Ob und wann der Este wieder ins Wettkampfgeschehen zurückkehren kann, bleibt offen. Klar ist jedoch schon jetzt: Die Vierschanzentournee verliert einen weiteren Athleten – und für Aigro geht es nun vor allem darum, rechtzeitig wieder gesund zu werden.
01.01.2026, 09:36 Uhr · Redaktion Sport-Finden.de