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Adam Wharton bei Real Madrid kein Thema – Crystal Palace fordert bis zu 70 Millionen

Adam Wharton gehört zu den großen Gewinnern der laufenden Premier-League-Saison. Der Mittelfeldspieler von Crystal Palace wurde Real Madrid angeboten – doch die Königlichen sehen aktuell keinen Handlungsbedarf. Das Preisschild aus London ist dennoch eindeutig.

Adam Wharton im Trikot von Crystal Palace

Adam Wharton hat in erstaunlich kurzer Zeit den Sprung vom talentierten Zweitliga-Spieler zu einem der spannendsten Mittelfeldakteure der Premier League geschafft. Seit seinem Wechsel von den Blackburn Rovers zu Crystal Palace im Februar 2024 hat sich der Engländer unter Trainer Oliver Glasner zu einer festen Größe entwickelt.

Auffällig ist dabei weniger die Anzahl spektakulärer Aktionen als vielmehr seine Konstanz. Wharton gibt dem Spiel Struktur, schließt Räume frühzeitig und trifft in vielen Situationen die richtige Entscheidung – Qualitäten, die im modernen Spitzenfußball besonders gefragt sind.

Angebot an Real – aber kein akuter Bedarf

Nach Informationen aus Spanien wurde Wharton zuletzt auch Real Madrid angeboten. Dort befindet sich das Mittelfeld nach dem Karriereende von Toni Kroos weiterhin im Umbruch, dennoch sehen die Verantwortlichen aktuell keinen zwingenden Handlungsbedarf.

Wharton gilt nicht als klassischer Spielmacher, sondern eher als balancierender Mittelfeldspieler mit defensiver Stabilität und sauberem Passspiel. Für Real ist er damit eher eine Option für die Zukunft – nicht für eine kurzfristige Schlüsselrolle.

Crystal Palace setzt klares Signal

Crystal Palace selbst hat keinerlei Eile. Der Vertrag des 21-Jährigen läuft noch bis 2029, entsprechend selbstbewusst fällt auch die Preisvorstellung aus. Intern wird eine Ablöse im Bereich von 65 bis 70 Millionen Euro genannt.

Damit positioniert sich der Klub klar: Ein Verkauf ist nur dann ein Thema, wenn ein absoluter Spitzenklub bereit ist, die langfristige sportliche Perspektive teuer abzulösen.

Premier-League-Giganten deutlich aufmerksamer

Während Real Madrid vorerst abwinkt, ist das Interesse innerhalb Englands deutlich konkreter. Mehrere Topklubs verfolgen Whartons Entwicklung seit Monaten intensiv. Seine Zweikampfquote, sein Spielverständnis und seine saubere Spieleröffnung machen ihn besonders wertvoll.

Auch auf internationaler Bühne hat Wharton bereits auf sich aufmerksam gemacht. Für die englische Nationalmannschaft kam er bislang dreimal zum Einsatz – ein deutliches Zeichen dafür, wie schnell er sich in den erweiterten Kreis der Auswahl gespielt hat.

Zukunft offen – Markt in Bewegung

Wharton selbst bezeichnete seinen rasanten Aufstieg zuletzt als „surreal“. Aktuell scheint ein Verbleib bei Crystal Palace der logische nächste Schritt zu sein, um weitere Erfahrung auf höchstem Niveau zu sammeln.

Klar ist jedoch: Bleibt seine Entwicklung stabil, dürfte die Diskussion um einen Wechsel zu einem absoluten Topklub nur eine Frage der Zeit sein – ob nach Madrid oder innerhalb der Premier League, bleibt offen.

07.01.2026, 03:58 Uhr · Redaktion Sport-Finden.de



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