Augsburg und Freiburg liefern sich turbulentes 2:2 nach der Pause
Zum Abschluss des 18. Bundesliga-Spieltags trennten sich der FC Augsburg und der SC Freiburg mit einem 2:2-Unentschieden. Was lange nach einem zähen Geduldsspiel aussah, entwickelte sich nach dem Seitenwechsel zu einer der wildesten Phasen dieses Spieltags – mit vier Toren innerhalb von nur 15 Minuten.
Erste Hälfte: Viel Nebel, wenig Durchschlagskraft
Die Anfangsphase stand sinnbildlich für den gesamten ersten Durchgang. Pyrotechnik sorgte früh für eine längere Unterbrechung, danach blieb die Partie zerfahren. Augsburg konzentrierte sich auf defensive Stabilität, Freiburg hatte zwar mehr Ballbesitz, fand aber kaum Wege durch die kompakte Ordnung der Gastgeber.
Die beste Gelegenheit vor der Pause gehörte Augsburg: Nach einer Flanke kam Claude-Maurice aus kurzer Distanz zum Kopfball, scheiterte jedoch am gut reagierenden Freiburger Schlussmann. Insgesamt blieb es folgerichtig beim 0:0 zur Halbzeit.
Zweiter Durchgang: Augsburg explodiert – Freiburg kontert
Was dann folgte, hatte mit der ersten Hälfte kaum noch etwas zu tun. Augsburg erwischte einen Traumstart in den zweiten Durchgang. Erst traf Claude-Maurice nach einer abgefälschten Hereingabe zur Führung, nur zwei Minuten später legte Rexhbecaj nach einer kurz ausgeführten Ecke per Kopf das 2:0 nach.
Freiburg zeigte sich jedoch unbeeindruckt. Mit frischen Kräften von der Bank kam neuer Schwung ins Spiel – und der Sport-Club schlug fast spiegelbildlich zurück. Nach einer Ecke hämmerte Suzuki den Ball volley unter die Latte, wenige Minuten später staubte Matanovic nach einem wilden Durcheinander im Strafraum zum 2:2 ab.
Offene Schlussphase ohne Lucky Punch
In der verbleibenden halben Stunde suchten beide Teams den Siegtreffer. Augsburg blieb vor allem über Claude-Maurice gefährlich, Freiburg setzte auf Standards und zweite Bälle. Ein später Treffer von Matanovic wurde nach VAR-Eingriff annulliert, da der Ball zuvor im Aus gewesen war.
In der Nachspielzeit neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend im Mittelfeld – echte Großchancen blieben aus, sodass es beim letztlich gerechten Remis blieb.
Tabellensituation
Durch das 2:2 bleibt Freiburg mit 24 Punkten auf Rang acht. Augsburg setzt seine Serie fort und ist nun seit fünf Heimspielen ungeschlagen. Der FCA vergrößerte den Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz auf vier Zähler – ein wichtiges Signal im Abstiegskampf.
18.01.2026, Redaktion Sport-Finden.de