Bei der Wahl zum Weltfußballer des Jahres 2013 ging der große Favorit Franck Ribery leer aus. Man entschied sich unverständlicherweise für den Portugiesen Cristiano Ronaldo von Real Madrid.
Der Bayernstar, der insgesamt fünf Titel für sein Team in der vergangenen Saison einheimste und vor Kurzem Europas Fußballer des Jahren wurde, musste sich dieses mal sehr überraschend hinter Ronaldo, der im übrigen keinen einzelnen Titel für sich verbuchen konnte, einreihen. Dritter wurde Lionel Messi.
Mathematisch gesehen ist dieses Ergebnis, wenn man in Mengenlehre aufgepasst hat, nicht nachzuvollziehen. Keine Frage, auch Ronaldo ist ein herausragender Fußballer, aber der Beste des vergangenen Jahres war nun mal der kleine Franzose. Offenbar galt mal wieder das alte Motto: “Wer am lautesten brüllt, erntet den Erfolg”.
Und das war nun mal Ronaldo mit seiner arroganten Art. Trainer des Jahres wurde ürbrigens Jupp Heynckes, der exakt mit diesem Ribery die Champions League gewann. Weltfußballerin wurde mit Nadine Angerer zudem eine Deutsche. Warum aber ausgerechnet eine Torhüterin diesen Titel bekam, ist ebenso nicht nachvollziehbar.
Irgendwie sieht das Ganze schon ein bisschen nach einer Spaßveranstaltung aus, deren Sinn sich nicht erschließt.




