
Der frühere HSV-Spieler Jordan Letschkow muss für insgesamt zwei Jahre hinter Gittern. Das entschied nun ein bulgarisches Gericht.
Diese Strafe erhielt der Profi, der von 1992 bis 1996 für die Hanseaten spielte nun in seiner bulgarischen Heimat vom Gerich von Stara Zagora. Grund für seine Verurteilung war ein Amtsmissbrauch im Rahmen seiner Tätigkeit als Bürgermeister der Stadt Sliwen.
So soll er z. B. Finanzbeamte bestochen haben und für große Verluste in der Gemeindekasse verantwortlich sein.
Die deutschen Fans haben schlechte Erinnerungen an Letschkow. Er warf 1994 mit Bulgarien die deutsche Mannschaft, auf die eigentlich jeder gewettet hätte, z. B. bei https://sports.bwin.com, durch sein Kopfballtor aus dem Wettbewerb und sorgte damit im Viertelfinale für das bittere Ausscheiden unserer Elf. Das spielentscheidende Tor der Bulgaren fiel damals in der 78. Minute und damit sehr spät. Anschließend musste sich der Profi bei seinem Verein, dem HSV, viele Pfiffe anhören und hatte in der Bundesliga von dem Moment an einen schweren Stand.
Letschkow war nach seiner Zeit beim Bundesligisten noch bei Olympique Marseille und bei Besiktas Istanbul unter Vertrag und beendete schließlich 1998 seine Profi-Karriere, um sich später der Politik in seiner Heimat zu widmen.
Jordan Letschkow ist verheiratet und hat zwei Söhne. 2003 wurde er schließlich zum Bürgermeister von Sliwen, gewählt und 2008 sogar erfolgreich wiedergewählt. Im April 2010 kam schließlich der Bruch in seiner Karriere. Es wurden Untersuchungen gegen ihn wegen des möglichen des Amtsmissbrauchs eingeleitet und nun folgte schließlich der bittere Abschluss des Verfahrens.




