
Die eine Borussia hat am gestrigen Samstagabend der anderen Borussia eine schmerzliche 0:5-Niederlage zugefügt.
Die Rede ist von Borussia Dortmund und Borussia Mönchengladbach. Der Meister blamierte die Gäste vor allem aufgrund eines glänzend aufgelegten Marco Reus, der großen Anteil am Erfolg der Schwarz-Gelben hatte.
Der Neuzugang war es auch, der nach 35 Minuten das 1:0 für die Hausherren erzielte. Wenig später erhöhte Subotic (40.) per Kopfball nach Vorlage von Blaszczykowski auf 2:0. Damit ging es zunächst auch in die Kabinen.
Nach dem Wechsel schaltete der BVB noch einen Gang höher. Wieder war es Reus, der nach 70 Minuten auf 3:0 erhöhte. Es wurde aber noch bitterer für die Fohlen. Gündogan erzielte zunächst das 4:0 (79.) und legte anschließend für Blaszczykowski das 5:0 auf (85.).
Der Meister hat sich damit nach eher durchwachsenen Partien an den letzten Spieltagen eindrucksvoll wieder zurückgemeldet. Bei Gladbach ist vom Glanz der vergangenen Saison nicht mehr viel übrig.

Der BVB kam am 5. Spieltag beim Tabellenzweiten Eintracht Frankfurt nicht über ein 3:3 hinaus.
Damit verloren die Schwarz-Gelben im Kampf um die Meisterschaft weiter wichtigen Boden auf den FC Bayern, der ungeschlagen souverän die Tabellen anführt. Der Rückstand beträgt nun bereits sieben Punkte. Zudem fiel das Team von Jürgen Klopp hinter sogar hinter die ungeliebten Schalker auf den fünften Tabellenplatz zurück.
Dabei begann es für die Borussia durchaus vielversprechend. Piszczek und Reus bachten Dortmund früh mit 0:2 in Führung (25./28.). Doch Frankfurt konnte zu Beginn der zweiten Halbzeit durch Aigner (49.) und Inui (51.) zum 2:2 ausgleichen.
Erneut ging wenig später der BVB durch Götze (54.) in Führung. nderson war es schließlich, der nach 73 Minuten für den 3:3-Endstand sorgte.

31 Spiele in der Bundesliga ohne Niederlage – sicherlich musste die Serie des amtierenden deutschen Meisters Borussia Dortmund einmal reißen, doch das dies ausgerechnet beim Hamburger SV geschehen musste sorgte auch bei Trainer Jürgen Klopp für Verwirrung.
Dabei könnte dieses Spiel genauso gut unter dem Titel – Alle gegen Adler – bezeichnet werden, denn immerhin war der BVB das dominierende Team in einer doch sehr einseitigen Partie. Der HSV nutze 3 seiner 4 Chancen zu Toren und der ehemalige Nationaltorhüter Rene Adler brachte als Torwart der Hamburger ein ums andere Mal die Spieler des BVB mit tollen Reflexen und Weltklasseparaden vollkommen zur Verzweiflung.
Am Ende stand ein 3:2 Sieg des HSV, welcher aber aufgrund der Chancen unverdient ausgefallen ist.

Der Hamburger SV hat seine Krise ausgerechnet gegen Meister Borussia Dortmund beendet.
Die Hanseaten konnten nach drei Niederlagen an den ersten Spieltagen heute gegen den BVB mit 3:2 gewinnen. Bereits nach zwei Minuten brachte Son nach Vorlage von van der Vaart die frühe Führung erzielen. Kurz nach der Pause glich Perisic zum 1:1 aus (46.)
Das muntere Toreschießen ging weiter. In der 55. Minute erzielte Ilicevic die erneute Führung für Hamburg. Vier Minuten später erhöhte Son sogar auf 3:1. Doch wer dachte, dies sei die Vorentscheidung, der irrte. Im direkten Gegenzug gelang Perisic das 2:3 (60.).
Die Schwarz-Gelben erhöhten nun den Druck. Doch die HSV-Abwehr stand sicher und überstand die restliche Spielzeit schadlos. Für den BVB war die heutige Niederlage ein herber Rückschlag im Kampf um den Titel. Der Abstand zum Tabellenführer Bayern beträgt nun schon fünf Punkte.

Borussia Dortmund konnte heute Abend im ersten Gruppenspiel der neuen Champions-League-Saison knapp mit 1:0 gegen Ajax Amsterdam gewinnen.
Damit sicherten sich die Schwarz-Gelben wichtige Punkte in der äußerst schweren Gruppe D zum Erreichen der nächsten Runde. Doch das Spiel blieb unnötig lange spannend. Hummels vergab in der 58. Minuten einen Foulelfmeter, den Vermeer parieren konnte. So stand es bis kurz vor Schluss Unentschieden.
Erst in der 87. Minute sicherte Lewandowski mit dem späten 1:0 seinem Team doch noch den so wichtigen Sieg.