Vor dem Aufeinandertreffen mit dem Aufstiegsaspiranten 1. FC Heidenheim (Samstag, 27.04.2013, 14.00 Uhr) versucht Trainer René van Eck den Druck von der Mannschaft zu nehmen. „Wir können befreit aufspielen. In unserer Situation können wir nur noch gewinnen.”
Unter der Woche gingen die Tivoli-Kicker beim 2:1-Erfolg im FVM-Pokal über den Mittelrheinligisten FC Wegberg-Beeck unplanmäßig über 120 Minuten. Dass die Partie am Ende auch zum Kraftakt wurde, „haben sich die Jungs selbst zuzuschreiben“, meint van Eck. Denn: „Wenn jemand meint, dass er in solchen Spielen nur 50 oder 60 Prozent geben muss, dann reicht das einfach nicht“, so der Trainer. Neben den Langzeitverletzten wird auch Sven Schaffrath aufgrund einer Rippenprellung fehlen. Für ihn steht Mario Erb in den Startlöchern. Weitere personelle Änderungen schließt der niederländische Coach nicht aus. „Auch wenn ich mich wiederhole. Alle müssen bis zum letzten Tag Gas geben. Wer diese Bereitschaft nicht mitbringt, der spielt nicht. Wir benötigen Spieler, die die richtige Einstellung haben.”
Das 1:1 im Hinspiel war das erste Aufeinandertreffen beider Clubs überhaupt. Noch nie hat der ambitionierte Verein von der Ostalb ein Spiel auf dem Tivoli absolviert. „Heidenheim hat eine spielerisch gute Mannschaft, die sehr stark in der Offensive agiert“, sagt van Eck über den mit 63 Treffern stärksten Angriff der Liga. Ein Blick auf das Torverhältnis verrät allerdings auch, dass die Mannschaft des Ex-Alemannen Frank Schmidt von allen Aufstiegsanwärtern die mit Abstand meisten Gegentore (43) kassiert hat. „Deshalb gilt es, den Gegner vorne früh zuzustellen und zu langen Bällen zu zwingen“, so die Marschroute des Aachener Trainers.




