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Dieses Regelwerk soll dem sportlichen Wettkampf und Wettbewerb fr alle Beteiligten, Kmpfer, Betreuer, Kampfgerichte und Veranstalter von Leicht- und Vollkontakt-Turnieren und Meisterschaften in allen Einzelheiten als verbindliche Grundlage zur Ausbung eines fairen, sthetisch vertretbaren sportlichen Wettkampfes dienen.
Es stammt ursprnglich aus den langjhrigen Erfahrungen in den USA und wurde 1975 in Zusammenarbeit mit Europa international berarbeitet.
Im Februar 1977 wurde es bei der Grndung der 1. Weltorganisation fr Leicht- und Vollkontakt, der WAKO, von allen Mitgliedslndern akzeptiert. Es ist heute den neuesten Erkenntnissen und Erfahrungen auf internationaler Ebene angepasst und soll jeweils weiter ergnzt werden, sofern sich neue Einsichten ergeben.
Dieser moderne Kampfsport, der aus den Systemen des Karate, Taekwondo und Kungfu hervorgegangen ist, war eine bedeutende Weiterentwicklung traditioneller Stile und wird heute in den Disziplinen Semi-, Leicht- und Vollkontakt sowie Musikformen weltweit praktiziert. Im Kickboxen wurden naturgem viele Erfahrungswerte aus dem Boxen bernommen: Technik, Sicherheitsbestimmungen, Gewichtsklasseneinteilungen, etc.
Dieser moderne Wettkampf wird in vier Disziplinen betrieben, wobei grter Wert auf eine Anwendung von ausgewogenen Hand- und Futechniken gelegt wird.
1. Semikontakt:
Das ist der Wettkampf mit Punktewertungen, die sofort angezeigt werden. Es entspricht vom sportlichen Gesichtspunkt dem olympischen Fechten. Die Angriffe drfen nur mit leichten, kontrollierten erlaubten Techniken ausgefhrt werden.
2. Leichtkontakt:
Das ist der Wettkampf, in dem ber die vorgegebene Zeitdistanz mit leichten akzentuierten Kontakten, etwa wie im Sparring oder bungskampf, durchgekmpft wird.
3. Vollkontakt:
Das ist der Wettkampf mit vollem Einsatz der erlaubten Techniken. Gewertet wird nach Punkten, aber auch ein Sieg durch k.o. ist mglich. Vollkontaktkickboxen ist das Bekenntnis zur absolut hchsten Stufe eines sportlichen Zweikampfes mit Hnden und Fen.
4. Musikformen:
Formenlauf. vergleichbar mit der Kr beim Eislaufen oder Bodenturnen. Sie wird frei gestaltet und soll mit Musik untermalt werden. Man unterscheidet vier "FREE-STYLE" Disziplinen.
Als besonderes Kriterium gegenber traditionellen Systemen ist die Schutzausrstung zu werten. Wettkmpfe mit Kontakt erfordern Sicherheitsmassnahmen. Aus diesem Grunde wurde im Semi-, Leicht- und Vollkontakt auch der Kopfschutz zur Pflicht gemacht. Nach unseren Auffassungen setzt ein Kampfsport mit Kontakt eine hohe Verantwortung aller Beteiligten voraus. Der Schutz eines Kmpfers muss schon in der Prophylaxe so optimal sein, dass Verletzungen aller Art, besonders aber die fr Leben und Gesundheit, vermieden oder wenigstens so weit wie mglich reduziert werden.
Quelle: www.kyokushinkai.de