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Kegeln - Geschichte und Regeln

Eine der beliebtesten und ltesten Freizeitsportarten ist das Kegeln. Es hat seinen Ursprung in gypten. In einem gyptischen Kindergrab fand man 3500 v. Chr. Teile eines Kegelspiels, das dem heutigen hnelt (Nahada-Kultur Luxor). Zielwurfspiele, wie das Steinzielwerfen sind verwandt und knnen als indirekte Vorlufer des Kegelns angesehen werden. In Westeuropa lt sich die Entwicklung des Kegelns bis ins 12. Jahrhundert zurckverfolgen. Es war als Glcksspiel bekannt, wo hohe Summen verwettet und sogar Hab und Gut verloren wurden. Begleitet wurde das Kegeln mit schlimmen Raufereien und Streitigkeiten, so da man eingreifen mute und Verbote aussprach.

In Deutschland wird in der Chronik der Stadt Rothenburg im Jahre 1157 das Kegelspiel erstmals erwhnt. 1265 wurde erstmals von einer Kegelgilde berichtet. Die Brger der Stadt Xanten und die Kanoniker des Stiftes St. Victor schlossen sich zusammen ("fratres Kegelorum"). Heute wrde man ihn als Kegelklub bezeichnen. Als nach und nach das Kegelspiel seinen schlechten Ruf als Glcks- und Wettspiel verlor, wurde es Ende des 16. Jahrhunderts als harmloses Unterhaltungsspiel teilweise wieder zugelassen. Nicht nur bei Handwerkern und Bauern, auch beim Hochadel und bei der Geistlichkeit war das Kegelspiel beliebt. 1768 wurden die ersten Regeln fr das Kegelspiel bekannt. Schon Anfang des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Spielgemeinschaften (Kegelklubs) registriert. Das durch Wrttembergische Einwanderer nach Amerika importierte Kegelspiel (Neunkegelspiel) wurde auch dort 1840 wegen der Begleiterscheinungen (Wetten, Trinken, Streiterei) vom Gouverneur von New York verboten. Daraufhin wurde das Kegelspiel gendert und so war 1886 die amerikanische Variante "Bowling" erfunden (Zehnkegelspiel). Am 12.12.1889 wurde der "Zentralverband Deutscher Kegler" in den "Deutschen Keglerbund" umbenannt (DKB). 1891 fanden die ersten Deutschen Meisterschaften und der erste "Dreibahnen"-Vergleichskampf mit den USA auf Bohle, Asphalt und Bowlingbahnen statt. Die Scherenbahn wurde 1921 vom "Deutschen Keglerbund" zugelassen. Zum ersten Mal nach dem Krieg erscheint wieder die "Deutsche Keglerzeitung". 1922 fand die Deutsche Meisterschaft (Zehnermannschaft) auf Asphalt, Bohle und Schere in Frankfurt/Main statt. Das erste Bowling-Weltmeisterschaftsturnier fand 1925 in Schweden statt. In Deutschland wurden die ersten Bowlingbahnen installiert. 1926 wurde der Bowlingweltverband "International Bowling Association" (IBA) gegrndet. 1929 wurde die Bowlingbahn als weitere Bahnart vom DKB zugelassen. 1930 wurde der Deutsche Kegler-Bund in die Organisation der Internationalen Sportverbnde aufgenommen. 1931 wurden in Frankfurt die ersten Deutschen Bowling-Einzel-Meisterschaften ausgetragen. Bei den 3. Bowling-Weltmeisterschaften 1936 in Berlin sichert sich erstmals ein Deutscher den Titel: Karl Goldhammer aus Frankfurt/Main. Die Neugrndung des Deutschen Keglerbundes erfolgte am 14.10.1950 in Bielefeld. Als Nachfolgeorganisation des internationalen Dachverbandes (durch den Krieg aufgelst) wurde die "Fdration Internationale des Quilleurs" (FIQ) 1952 gegrndet. Im FIQ sind zur Zeit 93 Nationen mit mehr als 12 Millionen Sportkeglern und Bowlern organisiert. 1955 fanden die ersten Weltmeisterschaften auf Scherenbahnen in Essen statt. Zur Weltmeisterschaft 1974 wurden die ersten Asphalt-Euro-Bahnen vorgestellt (ohne Bande, mit Fehlwurfrinne). Der Computer (Microprozessor-gesteuerte Kegelstellmaschine) hlt 1980 auf der Kegelbahn Einzug. Die Aktivitten hinsichtlich des Freizeit- und Breitensports werden vom DKB verstrkt, in dem alljhrlich Freizeit-Championate veranstaltet werden. Auf privater Initiative fand zum ersten Mal im November 1982 in Mnster "Europas grte Kegelparty" statt. Es wurden nur Freizeit- und Hobbykegler zum Start zugelassen. Diese Veranstaltung wird zur Zeit alljhrlich durchgefhrt. Der DKB feierte 1985 sein 100-jhriges Bestehen. In diesem Verband sind 200.000 Sportkegler und Bowler organisiert. Doch in Deutschland kegeln etwa 14 Millionen Menschen zu ihrem Vergngen. Durch die groe Beliebtheit kann man heute das Kegeln als Volkssport ansehen. Am 08.12.1990 wurden die Kegler aus den neuen Bundeslndern in den DKB aufgenommen. Die 20. Weltmeisterschaften im Sportkegeln auf Asphaltbahnen fanden in Ludwigshafen vom 14. - 22.05.1994 mit aufsehenerregenden Erfolgen der deutschen Teilnehmer statt. Die 6. Weltmeisterschaften im Sportkegeln auf Scherenbahnen in Iserlohn vom 03. - 11. 06.1995 endeten gleichfalls mit hervorragenden deutschen Erfolgen. Beim Kegeln/Bowling wird grundstzlich zunchst auf die vollstndige Anzahl der Kegel (in die Vollen) gespielt. Teilweise mssen dann mit einem oder mehreren Wrfen die stehengeblieben Kegel/Pins zu Fall gebracht (abgerumt) werden. Das stellt sich bei den einzelnen Bahnarten folgendermaen dar: Asphaltbahn: Im Meisterschaftsspielbereich sind in der Herren- und Juniorenklasse von jedem Teilnehmer 200 Kugeln auf 4 Bahnen, in allen anderen Klassen 100 Kugeln auf zwei Bahnen zu spielen. Auf der ersten Bahn werden 25 Wurf in die Vollen gespielt, d.h. nach jedem Wurf wird unabhngig von den gefallenen Kegeln das volle Kegelbild wieder aufgestellt und erneut bespielt. Mit dem zweiten Wurf auf derselben Bahn wird das Kegelbild jeweils abgerumt, d.h. nach jedem Wurf in das volle Kegelbild mu mit dem nchsten Wurf bzw. den folgenden Wrfen der oder die stehengebliebenen Kegel zu Fall gebracht werden, bis alle Kegel des gesamten Kegelbildes abgerumt sind. Dann erst wird das volle Kegelbild wieder aufgestellt und wieder bis zum restlosen Abrumen der Kegel bespielt. Die Wrfe 51 bis 100 werden auf Bahn 2, 101 - 150 auf Bahn 3 und 151 - 200 auf Bahn 4 auf gleiche Weise im 25er Rhythmus (25 Kugeln auf die Vollen/25 Kugeln Abrumen) absolviert. Bohlebahn: Auch hier werden im Meisterschaftsspielbereich in der Herren- und Juniorenklasse von jedem Teilnehmer 200 Kugeln auf 4 oder mehr Bahnen, in allen anderen Klassen 100 Kugeln auf 2 oder mehr Bahnen gespielt. Allerdings wird auf Bohlebahnen nur in die Vollen gespielt, d.h. die gesamte Anzahl der Wrfe gehen auf das volle Kegelbild. Als Besonderheit beim Kegeln auf dieser Bahnart ist jedoch ein Gassenwechsel nach jeweils 25 Wurf vorgeschrieben. Die Kugel mu hierbei jeweils in die linke Gasse zwischen die Kegel 1 und 2 oder in die rechte Gasse, Kegel 1 und 3, gespielt werden. Wird der falsche Gassenkegel durch unmittelbare Kugeleinwirkung zu Fall gebracht, wird die Kugel als Nullwurf gewertet. Scherenbahn: Die Kugelzahl im Meisterschaftsspielbereich ist 120. Es kann jedoch auf 2 oder 4 Bahnen gespielt werden. Das Kegeln auf Scherenbahnen vereint das Spiel in die Vollen und das Abrumen mit der Gassenzwangvorschrift .Auf der ersten Bahn werden beispielsweise die ersten 30 Wurf in die linke Gasse in die Vollen gespielt. Die nchsten 30 Wurf werden auf derselben Bahn abgerumt, wobei die jeweilige 1. Kugel (auf das volle Kegelbild) in die rechte Gasse gespielt werden mu. Der oder die nachfolgenden Wrfe mssen die verbleibenden Kegel abrumen. Als Besonderheit ist zu bemerken, da bereits ein neues volles Kegelbild aufgestellt wird, wenn allein der Kegel Nr. 5 (sog. Knig) stehengeblieben ist. Die Kugeln 51 - 100 werden dann auf derselben Bahn oder auf der zweiten Bahn im umgekehrten Rhythmus, d.h. 30 Wurf in die Vollen in die rechte Gasse und 30 Wurf Abrumen in die linke Gasse, gespielt.

Bowlingbahn: Ein Bowlingspiel besteht aus 10 Versuchen, die 10 Pins des Kegelstandes mit einem Wurf zu Fall zu bringen. Bleiben ein Pin oder mehrere Pins stehen, hat der Spieler jeweils einen zweiten Wurf, mit dem er die stehengebliebenen Pins abrumen kann. Je nach Art des Wettkampfes betrgt die Anzahl der Spiele zwischen 3 und 8. Im Gegensatz zu den Bahnarten Asphalt, Bohle und Schere, in denen das Spielergebnis durch Addition der gefallenen Kegel errechnet wird, wird beim Bowling nach einem Prmiensystem gewertet. Werden alle 10 Pins im ersten Wurf zu Fall gebracht, d.h. ein sogenannter Strike erzielt, werden dem Spieler diese 10 Punkte sowie die Anzahl der in den nchsten beiden Wrfen getroffenen Pins als Prmie gutgeschrieben. Werden die 10 Pins mit zwei Wrfen zu Fall gebracht, d.h. ein sogenannter Spare erzielt, wird dem Spieler neben den 10 Punkten die Anzahl der im nchsten Wurf erzielten Pins als Prmie gutgeschrieben. Sollten auch mit zwei Wrfen die 10 Pins nicht zu Fall gebracht werden, wird dem Spieler allein die erzielte Pinzahl gutgeschrieben. Spielarten: Das Kegeln/Bowling wird in Einzel-, Paar-, Trio- (nur Bowling) und Mannschaftswettbewerben durchgefhrt. Die Mannschaftsstrke der aktiven Klassen auf Asphalt-, Bohle- und Scherenbahnen betrgt bei den Damen und Herren 6. Senioren- und Jugendklassen haben zum Teil geringere Mannschaftsstrken. Auf Bowlingbahnen wird der Mannschaftswettbewerb bei den Herren mit 5 Spielern, bei den Damen mit 4 Spielerinnen durchgefhrt. Fr alle Mannschaften ist ein/e Auswechselspieler/in gestattet. Spielkleidung: Die Teilnahme an DKB-Veranstaltungen ist nur in Sportbekleidung erlaubt (Kegler- bzw. Bowlingschuhwerk). Mannschaften mssen grundstzlich einheitlich gekleidet sein, wobei die farbliche Gestaltung keinen Vorschriften unterliegt. Einheitliche Sportbekleidung wird auch dann angenommen, wenn bei gleicher Farbe kurze oder lange Hosen bzw. kurze H oder Rcke getragen werden.

Quelle: http://www.kegelverein-moemlingen.de/geschichte-des-kegelns.htm

 
Web www.sport-finden.de

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